Test Smartwatches 2019: Viele patzen bei Pulsmessung & Datenschutz, eine im Test ist mangelhaft

Test Smartwatches 2019: Viele patzen bei Pulsmessung & Datenschutz, eine im Test ist mangelhaft

Im Test von 13 Smartwatches schneiden nur zwei Geräte gut ab. Einige Geräte patzen vor allem bei den versprochenen Fitness­funk­tionen: Puls bestimmen, Strecke messen, Kalorien­verbrauch ermitteln. Welche Uhr mangelhaft ist, verrät das Video. Alle Testergebnisse unter ►►► www.test.de/smartwatches ◄◄◄

Folgende Smartwatches waren im Test (Ausgabe 12/2019):

Smartwatch:
• Apple Watch Series 5 Aluminium 44mm
• Denver SW-650
• Emporio Armani Touchscreen Smartwatch DW7E1
• Fitbit Versa Lite Edition
• Fossil Q Explorist HR Gen 4
• Garmin Forerunner 245 Music
• Huawei Watch GT
• Michael Kors Access Runway DW7M1
• Samsung Galaxy Watch Active (SM-R500)
• Swisstone SW 700 Pro
• Xlyne Joli XW Pro

Hybridwatch:
• MyKronoz ZeTime
• Withings Steel HR Sport

Smartwatches zeigen Text­nach­richten, erinnern an Termine, über­wachen den Puls beim Sport. Die Stiftung Warentest hat 13 Smartwatches getestet, darunter 2 Hybrid­uhren mit Zeiger. Im Test mussten die Produkte von Apple, Garmin & Co. zeigen, wie gut sie sich bedienen lassen und wie genau sie Puls und Kalorien­verbrauch messen. Zwei Geräte setzen sich vom Feld ab, andere schwächeln vor allem im Work­out. Beim Daten­schutz hat fast jede smarte Uhr Lücken (Preise: 69 bis 480 Euro).

Smartwatches wollen das Smartphone ergänzen, ihre Träger zu einem akti­veren Lebens­stil verführen und beim Erreichen täglicher Bewegungs­ziele unterstützen. Güns­tige Modelle gibt es schon für unter 100 Euro, doch von den 13 geprüften Smartwatches schneiden nur zwei teure Geräte gut ab. Die anderen können vor allem bei den versprochenen Fitness­funk­tionen nicht über­zeugen.

Auch Basis­funk­tionen wie Telefonieren, Text­nach­richten senden oder Navigieren klappten im Test oft nicht gut. Hinzu kommt: Die Daten­schutz­erklärungen von 9 der 13 Anbieter weisen sehr deutliche Mängel auf. Und drei Uhren fielen wegen Schad­stoffen auf: Das Armband enthielt eine hohe Menge Bisphenol A. Der Stoff kann den Hormon­haushalt und die Frucht­barkeit beein­trächtigen. Die in den Armbändern der Uhren gefundenen Mengen bedeuten keine akute Gesund­heits­gefahr. Für Bisphenol A gilt jedoch der Grund­satz, die Aufnahme so gering wie möglich zu halten, zumal der Stoff auch in vielen anderen Alltags­produkten enthalten sein kann.

Recommended


Fitness Watches For Women

Smart Watches For Women

Wearable Technology For Men

Fitness Trackers For Kids